Leise Geschichten, Starke Leben
Jeder Mensch trägt Geschichten in sich, die uns Demut lehren könnten - wenn wir nur zuhören.
8
Veröffentlichungen
21
Biografien erforscht
Authentische
Einblicke in
Lebenswege
Das Projekt Stille Stärke erzählt seit 2025 in 21 dokumentarischen Gesprächen und fotografischen Porträts von Menschen, die nach der Migration in Deutschland beruflich und privat neu anfangen – mit reflektiertem Blick auf Zweifel, Mut und leises Durchhalten im Alltag.

Über mich
Ich bin Diplom-Psychologin und Dozentin in Hamburg. Neben meiner Lehrtätigkeit entwickle ich Projekte an der Schnittstelle von Psychologie, Bildung, Kultur und Gesellschaft.
Mich interessiert besonders, was im Alltag oft unsichtbar bleibt: menschliche Erfahrungen, Lebensgeschichten und die Kraft, mit der Menschen Herausforderungen begegnen.
In Gesprächen, Ausstellungen und Buchprojekten versuche ich Räume zu schaffen, in denen diese Geschichten sichtbar werden.
Im Zentrum meiner Arbeit steht das Zuhören – als Haltung, die Begegnung ermöglicht und den Blick auf das Menschliche öffnet.

Nicole Behnk-Müller
Diplom-Psychologin | Dozentin | Projektinitiatorin
Wesentliche Merkmale des Projekts
Ein dokumentarisches Projekt mit Buch, Ausstellungen und Dialogformaten, das menschliche Lebensrealitäten und Integration reflektiert.

Biografische Gespräche
Authentische und einfühlsame Interviews, inspiriert vom persönlichem Zuhören nach Inghard Langer und Friedemann Schulz von Thun.

Fotografische Porträts
Ruhige Fotografien, die die Menschen und ihre Geschichten sichtbar machen.

Literarische Projekte
Ein Buchprojekt und Zeitschriftenbeiträge vertiefen die Reflexionen und erzählen die vielfältigen Lebenswege.

Dialog und Austausch
Öffentliche Ausstellungen und Gesprächsformate fördern Reflexion und gesellschaftliche Begegnung.
Dokumentarische Einblicke in Migration und Neubeginn
21 Porträts und biografische Gespräche über Aufbruch und Beständigkeit
Was gerade entsteht
„Stille Stärke – Vom Mut neu zu beginnen" ist erschienen, im KJM Verlag und mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun.
Das Buch erzählt 21 biografische Geschichten von Menschen, die nach Migration in Deutschland in der Pflege neu begonnen haben: von Aufbruch und Ankunft, von Brüchen und Heilung, von Glaube, Verlust und Hoffnung.
Diese Geschichten sollen auch die Jüngsten erreichen.
Deshalb erscheint im November 2026 im KJM Verlag nun auch „Mira und das kleine Dorf der stillen Stärke", ein Buch für Kinder ab 5 Jahren.
Das Gespür dafür, was Menschen mitbringen und wie viel Mut in einem Neubeginn steckt, darf früh geweckt werden.
Buch und Ausstellung verbinden Gespräche und Fotografie zu einem gesellschaftlichen Resonanzraum für Geschichten, die im Alltag oft unsichtbar bleiben.
Nach Haus Rissen, einem Ort, der seit Jahrzehnten für Demokratie, Menschenwürde und Dialog steht, zieht die Wanderausstellung nun weiter nach Blankenese.
Ab Samstag, 7. November 2026, um 15 Uhr wird sie mit einer Vernissage im Fischerhaus, Elbterrasse 6, eröffnet.
Bis Februar 2027 ist sie dort zu sehen, in Kooperation mit dem Runden Tisch Blankenese und der Ev. GemeindeAkademie Blankenese.
Wieder ein Ort mit Haltung und einer, an dem mehr möglich ist als nur Hinschauen.
Rund um die Ausstellung wird es Begegnungsformate geben: Gelegenheiten, einander zuzuhören, ins Gespräch zu kommen und den Geschichten hinter den Fotografien nachzuspüren.
Denn stille Stärke zeigt sich oft erst dann, wenn wir uns Zeit füreinander nehmen.
Was mich über die Geschichten hinaus beschäftigt: Welche Formen von Stärke entstehen in solchen Lebenswegen?
Dieser Frage gehe ich in einem Promotionsprojekt bei Univ.-Prof.in Dr.in Heidrun Herzberg nach.
Und weil mich einer meiner Interviewpartner auf eine Idee gebracht hat, plane ich ein Mentorenprogramm für Auszubildende mit Migrationsgeschichte, damit niemand einen Neubeginn allein bewältigen muss.
Ich freue mich über Austausch mit Menschen aus Bildung, Forschung und Gesellschaft, zu Resilienz, Migration und gesellschaftlicher Teilhabe.
Wegbegleiter
Stille Stärke ist Teil von "... und...was Hamburg zusammenhält", einer überparteilichen Allianz von über 200 Organisationen, die demokratische Praxis im Alltag der Stadt stärkt.
Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen einander zuhören, und genau darum geht es in diesem Projekt.
Orte der Begegnung
- Haus Rissen: "Ausstellung "Stille Stärke"
- Hamburger Bücherhallen (Alstertal): Fotoausstellung "Stille Stärke - Resilienz im Neuanfang"
- Ev. GemeindeAkademie Blankenese in Kooperation mit dem Runden Tisch Blankenese: Ausstellung und Begegnungsformate